Archiv für die Kategorie ‘Alte Zeiten’

Zurück in die 90er

9. Mai 2012

Am kommenden Freitag gehts zurück in die 90er. Nee, keine 90er Party in einem kleinen Club sondern im Radio. Ab 21.00 Uhr gibts auf OSradio 104,8 Dancetitel aus den Jahren 1990 bis 1999. Neben “richtigen” Klassikern gibts natürlich auch Trash. Einschalten lohnt sich also ;-)

Goodbye Jugend

3. Dezember 2011

Gottschalk geht und mit ihm der letzte Grund warum ich am Samstag den Fernseher einschalte. “Wetten dass” war ein Überbleibsel aus meiner Kindheit. Früher tagelang drauf gefreut (Juhuuu, lange auf bleiben), in den letzten Jahren lief es nebenbei. Ansonsten bleibt die Kiste aus oder ich auf der Rückseite des Fernsehers um dem Mist auf der Mattscheibe zu entgehen. Trashig und damit sehenswert wenn GAR NICHTS mehr geht war/ist höchstens mal ein alter Tatort in einem der Dritten. Comedy, Castingshows oder Pseudokrimis sind für mich eher ein Grund die Flimmerkiste uit het rrrraaaam zu werfen. Goodbye Jungend, Goodbye “Auf los gehts los”, “Einer wird gewinnen”, “Dalli Dalli”, “Verflixte 7″ & Co.. Das deutsche Unterhaltungsfernsehen ist ab heute für mich gestorben. Aber Herr Gottschalk hatte noch ein paar wahre Worte zum Schluss: “sich selbst nicht so ernst nehmen”. Viellicht sollten sich davon mal ein paar Leute ne Scheibe abschneiden.

Bremen Vier ist 25

1. Dezember 2011

Heute feiert Bremen Vier seinen 25. Geburtstag. Und ich kann mich noch gut an die Testschleife erinnern, die ich im November 1986 eines Tages beim Kurbeln am Radio entdeckt habe. Ist das schon so lange her? Ich glaube ja. Ende 1986 stand die norddeutsche Radiolandschaft vor grossen Änderungen. Bereits im Sommer 86 war Radio Schleswig-Holstein gestartet, ffn und Radio Hamburg sollten zum 31.12.1986 folgen. NDR und Radio Bremen waren mit jeweils drei Programmen On Air. Verglichen mit heute waren die Programme eher ein Gemischtwarenladen: langatmige Wortbeiträge, leichte Musik, Popmusik, Hörspiele – alles bunt durcheinandergewürfelt. Ein straff formatiertes Programm vor allem für Jugendliche gab es nicht, eigentlich sehr gute Bedingungen für die in den Startlöchern stehenden Privatsendern.

In Bremen plante man ab Mitte 1986 eine Jugendwelle. Jugendliche hatten sich darüber beschwert dass „ihre“ Musik nur zu bestimmten Zeiten auf Bremen Eins zu hören war. Auf der anderen Seite hatte der „typische“ Bremen Eins-Hörer Probleme mit der internationalen Musik. Die Tests (mit dem legendären „Bremen Vier-Rap“) begannen auf den neu koordinierten Frequenzen 100,8 (Bremerhaven) und 101,2 (Bremen), am 1.12.1986 wurde morgens um 6.00 der „Bremer Kaffeepott“ von Bremen Eins übernommen und nach den 9.00 Uhr-Nachrichten startete das Programm von Bremen Vier. Neben der jungen Musik suchte man die Nähe zum Hörer und setzte auf ein Selbstfahrerstudio.

Mit zur Startmannschaft gehörten u.a. Marcus Rudolph, Jürgen Büsselberg, Norbert Kuntze, Berthold Brunsen, Tina Gerlach, Andreas Schamayan, Peter Spalek, Jimmy Schirmer, Axel P. Sommerfeld, Burghard Rausch und Kai Tölke. Das Programmschema der ersten Tage sah wie folt aus:

werktags
09.05 – 12.00 Der 101-Mix
12.05 – 13.00 Dr. Nox (Mo) / Bert B. (Di) / Tina’s Turbulenzen (Mi) / Axel P.’s (Do) / Jürgens Jive (Fr)
13.05 – 14.00 101 Nochwas
14.05 – 17.00 Pausenlos
17.05 – 18.00 101 Nochmal
18.10 – 20.00 Rizz
20.15 – 22.00 City Beat
22.05 – 23.00 Dr. Nox (Mo) / Bert B. (Di) / Tina’s Turbulenzen (Mi) / Axel P.’s (Do) / Jürgens Jive (Fr)
23.00 – 00.00 Stückwerk (Mo-Do) / 101 Nachtmix (Fr)

Samstag
09.05 – 12.00 Der 101-Mix
12.05 – 13.00 Kuntzes Kuntztgriffe
13.05 – 14.00 101 Nochwas
14.05 – 17.00 Peter’s Power Pack
17.05 – 18.00 101 Nochmal
18.10 – 20.00 Rizz
20.15 – 22.00 City Beat
22.05 – 23.00 Kuntzes Kuntztgriffe
23.05 – 00.00 101 Nachtmix

Sonntag
09.05 – 12.00 Bert B.
12.05 – 13.00 Efas Chatterbox
13.05 – 15.00 Das Rocktelefon
15.05 – 17.30 101 Mix
17.30 – 19.00 Nanu
19.05 – 20.00 101 Nochwas
20.05 – 22.00 RADI-O-LA
22.05 – 00.00 Dr. Nox


Bremen Vier hat sich in den letzten 25 Jahren natürlich verändert. Trotzdem gehört das Programm für mich zu den wenigen in Norddeutschland erträglichen Sendern. Während ffn und ab 1994 auch N-Joy den Bremern Paroli bieten konnten, ist das Programm mittlerweile relativ konkurrenzlos. Das Rad erfindet Bremen Vier auch nicht neu, es kommt aber nicht so glatt rüber und bietet eine durchaus interessante Musikauswahl. Daher auch ein dicker Gruß nach Bremen und die besten Glückwünsche.

Der Mauerfall im Facebook-Zeitalter

9. November 2011

Vor 22 Jahren gab es dieses komische Internet so eben gerade. Computer wurden seinerzeit ja eher zum Texte schreiben und Daddeln genutzt (am Letzteren hat sich ja nicht viel geändert). Hätte es damals schon Facebook gegeben, hätte das Ganze vermutlich so ausgesehen, wie es heute auf bild.de veröffentlich wurde (zum Vergrössern bitte anklicken, dort gehts zum Originallink):

… und weils so schön ist

22. September 2011

HAAAAAKKKKUUUUUH:

90s Request 2011

19. September 2011

Eigentlich hatte ich mir nicht vorgenommen alten Zeiten hinterherzulaufen, diese Aktion reisst mich aber auch in diesem Jahr wieder mit: 90s Request auf 3FM!


Eine Woche lang wieder herrliche Musik aus den 90ern. Und wer mit dieser Aktion nichts anfangen kann, sollte sich das mal anschauen:

Signalzuführung

21. Mai 2011

Da sitze ich gestern Abend gemütlich vor der heimischen Flimmerkiste und schaue mir das Relegationsspiel des VfL Osnabrück gegen Dynamo Dräääsdn an. Schliesslich möchte man ja mitreden können, wenn es um das Thema “Relegation” geht und das wird in meinem Umfeld sicher passieren. In der 66. Spielminute gab es dann das Eigentor der Dresdener nach einem Eckstoss. Während die Ecke ausgeführt wurde, hörte ich draussen ein paar Schreie. Nichts ungewöhnliches, hier gibts genug Spacken die einfach mal so durch die Gegend schreien. Etwa drei Sekunden später fiel dann das Eigentor und ich schrie – naja, ein bischen zumindest.


Ich habe mir das Spiel im MDR über Kabel analog angeschaut (jaja, die Schüssel ist schon laaaaange überfällig), das Bild im NDR war mir zu verpixelt (wurde vmtl. 250mal konvertiert). Die gröhlenden Nachbarn hatten wohl einen anderen Weg und waren daher einige Sekunden fürher informiert. Das gleiche Phänomen habe ich übrigens im vergangenen Jahr bei der Fussball-WM beobachtet. Früher war doch irgendwie alles besser…

Rettet das Tape

20. November 2010

Nein, ich gehöre nicht zu denjenigen, die an der Vergangenheit hängen. Früher war nicht alles besser wie so mancher permanent behauptet. Trotzdem gibt es Ding von „früher“, die ich aufbewahre. Dazu gehören unter anderem auch meine Cassetten. Zum 9. Geburtstag habe ich meinen ersten Cassettenrecorder bekommen. Am gleichen Tag habe ich dann begonnen Musik aus dem Radio mitzuschneiden. Irgendwann hatte ich dann einen Stereo-Radiorecorder und wiederum ein paar Jahre später eine Stereo-Anlage. Und ich habe weiter fleissig Musik mitgeschnitten Später wurden dann die ersten Tapes fürs Auto aufgenommen, ich habe mir CDs ausgeliehen und diese auf Cassette gespielt und so weiter.

Eingeschlafen ist das Ganze dann 1998. Auf der einen Seite habe ich mir einen stationären MiniDisc-Player gekauft und einige Zeit später hat das Tapedeck in meinem Autoradio seinen Geist aufgegeben. Diese Zeit hat ausgereicht um eine ziemlich grosse Sammlung von Cassetten anzuhäufen.

Mein stationäres Tapedeck habe ich vor zwei oder drei Jahren eingemottet. Im gleichen Atemzug sind dann auch die Cassetten auf den Dachboden gewandert. Dort haben sie nun ein paar Jahre in Pappkartons gelegen.

Neulich war ich auf dem Dachboden um schon mal Ausschau nach Weihnachtsdeko zu halten. Dabei bin ich wieder über meine Cassetten gestolpert. Da habe ich dann beschlossen, die Tapes aus ihrem Gefängnis zu befreien. Im Sommer 50°C, im Winter -20°C – das sind keine guten Bedingungen. Also schnell beim schwedischen Möbelhaus des Vertrauens eine grosse Plastikkiste gekauft und die Tapes vom wechselwarmen Dachboden in den halbwegs gleichmässig temperierten Keller geschleppt (ich wusste gar nicht wie schwer Cassetten sein können). Nun schlummern sie im Keller auf den Tag an dem sie vielleicht mal digitalisiert werden.

Ich habe übrigens noch eine original verpackte Cassette gefunden. Hat jemand Interesse daran?

Vorbei: 90′s Request 2010

1. Oktober 2010

Und schon ist wieder eine Woche voller mehr oder weniger peinlicher Titeln aus den 90er Jahren vorbei. Die Damen und Herren von 3FM haben ihren Job aber sehr gut gemacht, die akustische Zeitreise war fantastisch. Abschluss war heute die 90′s Request Top 100.


Diese Liste wurde von den 3FM-Hörern zusammengestellt und es finden sich einige Titel in diesen Top 100, die wohl nie mehr im deutschen Radio laufen werden. Also: Lesen und geniessen ;-)

01. NIRVANA – SMELLS LIKE TEEN SPIRIT
02. PEARL JAM – BLACK
03. U2 – ONE
04. CHARLY LOWNOISE & MENTAL THEO – WONDERFUL DAYS
05. ANOUK – NOBODY’S WIFE
06. RAGE AGAINST THE MACHINE – KILLING IN THE NAME OF
07. VERVE – BITTER SWEET SYMPHONY
08. AC/DC – THUNDERSTRUCK
09. RED HOT CHILI PEPPERS – UNDER THE BRIDGE
10. BLUR - SONG 2
11. GUNS N’ ROSES – NOVEMBER RAIN
12. METALLICA - NOTHING ELSE MATTERS
13. OASIS – WONDERWALL
14. ALANIS MORISSETTE – IRONIC
15. 2 UNLIMITED – NO LIMIT
16. GREENDAY – BASKET CASE
17. RADIOHEAD – CREEP
18. ACDA & DE MUNNIK – HET REGENT ZONNESTRALEN
19. BEASTIE BOYS – SABOTAGE
20. K’S CHOICE – NOT AN ADDICT
21. PEARL JAM – ALIVE
22. CRANBERRIES – ZOMBIE
23. DJ PAUL ELSTAK – RAINBOW IN THE SKY
24. AIR – ALL I NEED
25. LIVE – LIGHTNING CRASHES
26. FAITHLESS - INSOMNIA
27. FOO FIGHTERS – LEARN TO FLY
28. SPICE GIRLS – WANNABEE
29. PRODIGY – SMACK MY BITCH UP
30. GOO GOO DOLLS – IRIS
31. SOUNDGARDEN – BLACK HOLE SUN
32. BACKSTREET BOYS – EVERYBODY (BACKSTREET’S BACK)
33. OFFSPRING - SELF ESTEEM
34. BUSH – GLYCERINE
35. R.E.M. – LOSING MY RELIGION
36. QUEEN – INNUENDO
37. UNDERWORLD – BORN SLIPPY
38. PEARL JAM – JEREMY
39. COOLIO – GANGSTA’S PARADISE
40. VAN DIK HOUT – STIL IN MIJ
41. PARTY ANIMALS – HAVE YOU EVER BEEN MELLOW?
42. ALICE IN CHAINS – WOULD?
43. MASSIVE ATTACK – UNFINISHED SYMPATHY
44. RED HOT CHILI PEPPERS – SCAR TISSUE
45. DEPECHE MODE – ENJOY THE SILENCE
46. 2 BROTHERS ON THE 4TH FLOOR – NEVER ALONE
47. BRUCE SPRINGSTEEN – STREETS OF PHILADELPHIA
48. CHEMICAL BROTHERS – HEY BOY HEY GIRL
49. JAMIROQUAI – VIRTUAL INSANITY
50. 4 NON BLONDES – WHAT’S UP
51. BECK - LOSER
52. NO DOUBT – DON’T SPEAK
53. DAFT PUNK – AROUND THE WORLD
54. LIQUIDO – NARCOTIC
55. BRYAN ADAMS – SUMMER OF ’69
56. WEEZER – BUDDY HOLLY
57. ROBBIE WILLIAMS – ANGELS
58. DUNE – HARDCORE VIBES
59. AEROSMITH – I DON’T WANT TO MISS A THING
60. COUNTING CROWS – MR. JONES
61. GUANO – OPEN YOUR EYES
62. GUUS MEEUWIS/VAGANT – HET IS EEN NACHT
63. RAMMSTEIN – ENGEL
64. BLIND MELON – NO RAIN
65. CAPTAIN JACK – CAPTAIN JACK
66. NATALIE IMBRUGLIA – TORN
67. BLINK 182 – WHAT’S MY AGE AGAIN?
68. BLOODHOUND GANG – FIRE WATER BURN
69. BLOF – LIEFS UIT LONDEN
70. LIMP BIZKIT – NOOKIE
71. 2 PAC – CHANGES
72. BON JOVI – BED OF ROSES
73. ACE OF BASE – ALL THAT SHE WANTS
74. MANIC STREET PREACHERS – MOTORCYCLE EMPTINESS
75. EIFFEL 65 – BLUE
76. BLACK CROWES – REMEDY
77. CRASH TEST DUMMIES – MMM MMM MMM MMM
78. SMASHING PUMPKINS – DISARM
79. FAITHLESS – GOD IS A DJ
80. MADONNA – FROZEN
81. SKIK – OP FIETSE
82. ADAMSKI – KILLER
83. SKUNK ANANSIE – WEAK
84. MICHAEL JACKSON – BLACK OR WHITE
85. CARDIGANS – MY FAVOURITE GAME
86. SEAL – KISS FROM A ROSE
87. SNAP – RHYTHM IS A DANCER
88. BABYLON ZOO – SPACEMAN
89. KANE – DAMN THOSE EYES
90. SINEAD O’CONNOR – NOTHING COMPARES 2U
91. BLACKSTREET/DR. DRE – NO DIGGITY
92. FUGEES – KILLING ME SOFTLY
93. LENNY KRAVITZ – ARE YOU GONNA GO MY WAY
94. JEWEL – FOOLISH GAMES
95. EMINEM – MY NAME IS
96. EELS – NOVOCAINE FOR THE SOUL
97. FATBOY SLIM – PRAISE YOU
98. ILSE DELANGE – I’M NOT SO TOUGH
99. BRITNEY SPEARS – BABY ONE MORE TIME
100. LIVE – I ALONE

90s Request

24. September 2010

Freunde der 90er aufgepasst: Seit heute steht der niederländische Sender 3FM im Zeichen der 90er Jahre. Einmal im Jahr gibt es aus Hilversum nur Titel, die in der Zeit zwischen 1990 und 1999 erschienen sind.


Die Niederländer nehmen übrigens kein Blatt vor den Mund und ziehen alle musikalischen Register, die dieses Jahrzehnt zu bieten hatte. Wer also ansatzweise Interesse an den 90er Jahren hat, sollte dort mal reinhören. Neben einem qualitativ hochwertigem Audiostream kann man rund um die Uhr einen Blick auf bewegte Bilder aus dem Studio werden. In und um Osnabrück kann man den Sender mit etwas Glück auf 96,2 MHz empfangen.


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