Fehler 678 – Teil II

In der vergangenen Woche überraschte mich mein Computer mit der Fehlermeldung „678 – Der Remote Computer reagiert nicht“ beim Versuch mich ins Internet einzuwählen. Und das passiert mir als Halblaien bei dem sich bei Begriffen wie „Treiber“, „Bios“ oder „Systemsteuerung“ sofort die Nackenhaare aufrichten. Dieser Fehler tritt aber schon mal auf wenn sich DSL-Modem, Router oder Splitter aufhängen. Einmal kurz den Netzstecker ziehen, ein paar Minuten warten, Stromversorgung wieder anschliessen und los geht’s. Das habe ich ungefähr 10mal versucht – ohne Erfolg.

Der nächste Schritt war dann ein Anruf bei meinem Provider (in diesem Fall die Deutsche Telekom). Ich habe der Sachbearbeiterin am Telefon kurz das Problem geschildert, sie hat per Fernwartung sofort die DSL-Leitung überprüft und meinen Port resettet. Hut app übrigens für die viel gescholtene Telekom: Kostenlose Hotline, kompetente Mitarbeiterin die mich Halblaien nicht gleich mit irgendwelchen Fachbegriffen bombardiert hat, hat mir sehr gut gefallen.

Mein DSL-Modem reagierte auf die Messungen, die Leitung schien also wohl zu stehen. Dafür sah das Modem bei näherer Betrachtung leicht verbrannt aus. Kein Wunder, es ist seit fast vier Jahren im Dauerbetrieb. Ich habe mir dann ein anderes (definitiv intaktes) DSL-Modem ausgeliehen und an meinen PC angeschlossen. Auch hier das gleiche Problem. Mit einem geliehenen Laptop hatte ich dann ein paar Tage später keine Probleme über meinen Anschluss, mit meinen Einwahldaten und meinen Geräten/Kabeln ins Netz zu kommen.

Nach langem Hin und Her habe ich mich dann doch in den Gerätemanager getraut und meine Netzwerkkarten deinstalliert. Nach einem Neustart, Gerätesuche über den Hardware-Assistenten und Installation der Karten hatte ich keine Probleme mehr mit dem Internetzugang. Die Karte oder einer ihrer Treiber muss wohl einen Schlag bekommen haben.

Kleine Ursache, grosse Wirkung und für mich als Jemanden der eigentlich keine Ahnung von Computern hat ein paar schlaflose Nächte. Das Internet hat mich also nun wieder, man gewöhnt sich sehr schnell an dieses schreckliche Medium. Das habe ich gerade in den Tagen ohne bzw. mit eingeschränktem Webzugang festgestellt.

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