Werbekampangchen

Die Stadt Osnabrück hat vor einigen Wochen eine in meinen Augen sehr merkwürdige Eigenwerbekampagne begonnen. Unter dem Motto Herrlich ehrlich hängen an möglichen und unmöglichen Punkten in der Stadt Plakate wie dieses hier:

Aus dem Osnabrücker Rathaus wird das „Capitölchen“, aus dem Heger Tor das „Brandenburger Törchen“ und so weiter. Schwachsinnig, oder? Da kann Frau Merkelchen ja gleich aus unserem Stäätchen Deutschländchen machen. Hallo? Gehts? Und das Lustigste an der Geschichte ist der Kostenfaktor: Die Kampagne hat einen sechsstelligen Betrag verschlungen. Für 60 Euro (die dann in Bier und Grillwürstchen investiert worden wären) kann ich auch eine solche Kampagne zaubern. Ach was solls, das Geld muss ja raus.

Mittlerweile gibt es Widerstand gegen diese Eigenwerbung der Stadt Osnabrück. Am Wochenende wurden Mülleimer und Laternenpfähle in der Stadt mit einer Gegenkampagne beklebt. Unter dem Motto „Ehrlich entbehrlich“ wurden die o.g. Werbesprüche durch den sprichwörtlichen Kakao gezogen. Herrlich dieses Sommerloch.

Ein Ding hat die Stadt Osnabrück aber vergessen: Sie hat sich die dazugehörigen Internetadressen nicht gesichert. http://www.weltstaedtchen.de ist mittlerweile vergeben und seit heute ist dieser Blog auch über www.osnabrueckchen.de erreichbar. Also: Willkömmchen auf diesem Seitchen :-))

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