Archive for April 2008

Diät – von 130 auf 93

29. April 2008

In diesen Tagen jährt sich der Tag an dem ich beschlossen habe meinem Übergewicht den Kampf anzusagen. Das war Ende April/Anfang Mai 2005 – also vor ziemlich genau drei Jahren. Ein Hungerhaken war ich zwar nie, trotzdem bin ich von Jahr zu Jahr runder geworden. Ausschlaggebend für diesen Kampf waren Schmerzen in meinem linken Knie. Das hatte ich mir wohl irgendwie verdreht und ich habe fast vier Wochen lang darunter gelitten. In den ersten beiden Wochen habe ich mich mit Humpeln und Hausmittelchen beholfen und da die Schmerzen nicht abklingen wollten bin ich zu meinem Hausarzt. Er konnte mir zwar keine genaue Diagnose geben und hat Sportverband und Bestrahlungen verordnet (die natürlich nicht wirklich geholfen haben), einen entscheidenden Satz hat er mir dann doch mit auf den Weg gegeben: „Ihr Gewicht ist sicher nicht zum Vorteil für Ihre Gelenke!“ Die Waage blieb in dieser Sprechstunde bei 129 kg stehen (bei einer Grösse von 1,85 m).
Ich bei meiner Lieblingsbeschäftigung im Januar 2005

Zur gleichen Zeit griff im Freundes- und Kollegenkreis der Weight Watchers-Wahn um sich. Jeder war damit beschäftigt Punkte zu zählen und auszurechnen, was er noch essen darf und was nicht. Das saftige Übergewicht im Hinterkopf habe ich mich dann auch mit diesen Weight Watchers-Tabellen beschäftigt. Allerdings habe ich die Unterlagen schnell wieder zur Seite gelegt, weil mir die Rechnerei zu kompliziert war. Trotzdem habe ich ein paar wichtige Infos mitgenommen und mir notiert was böse ist (viele Punkte) und was nicht.

„Es muss ja wohl möglich sein das eigene Gewicht zu reduzieren“ war mein Gedanke. Und ich habe mich selbst beobachtet was ich wann und in welchen Mengen zu mir nehme:
– Frühstück mit fettigem Streichkäse
– tagsüber Cola
– warmes Mittagessen
– nachmittags kleine Kalorienbomben in Form von Schokolade, Erdnüssen oder Chips (begleitet von Cola)
– warmes Abendessen
– Bewegung gleich 0 (wozu gibts Aufzüge?)
– Döner oder Burger geht immer

Noch Fragen? Es ist klar, dass die fast 130 Kilo nicht von irgendwo kamen. Da der „Klick“ aber schon da war, habe ich meine Ernährungsgewohnheiten umgestellt (Sport kam für mich aufgrund meiner Knieschmerzen nicht in Frage):

– Essensmengen beobachten und einteilen
– keine Cola mehr sondern nur noch Cola Light (hat keine Kalorien)
– die Abstände zwischen den Mahlzeiten auseinander ziehen
– keine Knabbereien mehr sondern bei Heisshunger eher etwas trinken
– Fastfood vorerst nur am Wochenende

So habe ich meinen Tag ganz normal mit dem Frühstück begonnen, das Mittagessen immer weiter nach Hinten herausgezögert (15.00 Uhr und später) und mir möglichst „gute Lebensmittel“ (also mit wenigen Punkten) herausgesucht. Auf den Fahrstuhl habe ich verzichtet und bei möglichst jeder Gelegenheit die Treppe genutzt. Ausserdem habe ich mir einen festen Tag für die Gewichtsüberprüfung ausgesucht. Und tatsächlich: Nach zwei Wochen waren bereits die ersten zwei Kilo verschwunden und seit diesem Moment habe ich wöchentlich weitere Pfunde verloren – mal mehr, mal weniger.

Auf diesem Weg habe ich auch ohne richtigen Sport (abgesehen von sporadischem Schwimmen oder Laufen) recht schnell die 120 kg-Grenze erreicht. Nach etwa einem Vierteljahr kam dann der Wendepunkt: Trotz konsequentem Bewusst-/Wenig-Essen stagnierte das Gewicht über Wochen hinweg. Ich habe weder ab- noch zugenommen. Meine Mahlzeiten haben sich auf Frühstück und Abendessen beschränkt, das Mittagessen hatte ich nach etwa zwei Monaten aus meinem Tagesablauf gestrichen. „Und nun?“ dachte ich mir. Während ich mit dem Gedanken spielte evtl. doch regelmässig Sport zu treiben (und sei es halt Schwimmen), habe ich im Herbst 2005 das erste Mal die 120 Kilo-Marke unterschritten.

Letztendlich hat sich an meinen Essensgwohnheiten nicht viel geändert. Ich versuche auf fettiges bzw. kalorienreiches Zeug zu verzichten, biete mich regelmässig auch als Fahrer auf Parties an (um dem punkteintensiven Alkohol zu entkommen) und bin mittlerweile kurz dem Gewichtsbereich den ich eigentlich angepeilt habe: 85-90 Kilo. Aktuell liegt mein Gewicht um die 93 kg und ich bin mir sicher, dass ich den Wunschbereich über kurz oder lang erreichen werde.


Ein Partyfoto vom vergangenen Wochenende

Fakt ist auf jeden Fall: Man kann auch ohne Sport, teuren Ernährungsberatern oder ebenso teuren Wunderpillen abnehmen. Man muss es einfach nur wollen und vor allem konsequent bleiben. Rückschläge bzw. eine Waage die sich nicht im freien Falle befindet, sollten keine Hindernisse sein. Trotzdem darf man sich ruhig mal Sünden leisten und eine Tiefkühlpizza oder einen Doppelwhopper mit drei Lagen Fleisch und doppelt Käse in sich hineinschaufeln. Als Ausgleich sollte die Mahlzeit vorher oder nachher kleiner ausfallen. Wie ich in drei Jahren aussehe weiss ich noch nicht, das wöchentliche Wiege-Ritual ziehe ich trotzdem durch und versuche meine Essensgewohnheiten am jeweiligen Ergebnis auszurichten. Also: Auf die Waage, Ziel setzen und durchhalten!

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Favourite Five 15/2008

27. April 2008

Meine Favourite Five sehen in dieser Woche wie folgt aus:

01. Kraak & Smaak – Squeeze Me
02. The Guns – Überwoman
03. Lil John feat. Pitbull – The Anthem
04. Hi_Tack – Silence
05. Kanye West – Flashing Lights

Music Is Live

26. April 2008

Lang ists her dass ich das letzte Mal ein Livekonzert besucht habe. Eigentlich bin ich nicht so der Livemusikfan und höre mir lieber die Album- oder Singleversionen an. Seit einigen Jahren trauen sich aber Osnabrücker Clubs auch an (noch) unbekannte Bands heran und holen diese auf ihre Bühnen. So ein Konzert habe ich gestern eher durch einen Zufall besucht. Im Osnabrücker Rosenhof spielten die Herren von THE GUNS

Musikalisch würde ich sie mit den Killers oder den Editors vergleichen. Wer sich selbst ein akustisches Bild machen möchte, kann sich ja mal mit ihrem Myspace-Profil auseinandersetzen. Mein Lieblingstitel ist „Überwoman“, den gibts aber leider nicht auf ihrem Profil zu hören. Bin mal gespannt ob mal generell noch mehr von THE GUNS hört. Gönnen würde ich es ihnen. Und ich werde mein Hinterteil künftig häufiger aus Veranstaltungen dieser Art bewegen.

Naschkatze

23. April 2008

Die vierbeinige Mitbewohnerin ist nun fast ein Jahr alt und entdeckt trotzdem immer wieder neue vor allem kulinarische Spezialitäten für sich. Eis und Döner gehören zu diesen Entdeckungen, Tsatsiki oder Chillisauce (mit anschliessendem Durst) ebenfalls. Natürlich wird sie in erster Linie von artgerechtem Katzenfutter ernährt, vier Kilo Lebendgewicht sind für eine fast ausgewachsene Hauskatze nicht viel (ist aber auch gut so). Vor einigen Tagen hat sie etwas Neues entdeckt:

So schnell wird aus einem Wasserhahn eine Minibar 😉

Favourite Five 14/2008

21. April 2008

Guten Morgen,

hier eine neue Übersicht über meine aktuellen fünf Musikfavouriten:

01. Kraak & Smaak – Squeeze Me
02. Hi_Tack – Silence
03. Mauro Picotto – Everybody [Fonzerelli RMX]
04. Bellatrax feat Sophia May – I Can’t Help Myself [Sunfreakz RMX]
05. Sam Sparro – Black And Gold

Schöne Woche!

Luistercijfers Februari – Maart 2008

18. April 2008

Hier die Radioeinschaltquoten aus den Niederlanden:

01. Radio 538 – 11.3% [11.1%]
02. Radio 2 – 10.2% [11.6%]
03. Skyradio – 9.3% [9.6%]
04. Radio 3FM – 7.5% [7.3%]
05. Q-Music – 7.4% [7.0%]
06. Radio 1 – 7.3% [7.3%]
07. Veronica – 5.8% [5.4%]
08. Radio 10 Gold – 2.7% [3.1%]
08. Arrow Classic Rock – 2.7% [2.5%]
08. Radio 5 – 2.7% [2.5%]
11. Classic FM – 2.5% [2.5%]
12. Radio 4 – 2.0% [1.9%]
13. Slam FM – 1.9% [1.8%]
14. 100%NL – 1.3% [1.2%]
15. Arrow Jazz FM – 0.8% [0.7%]
16. BNR nieuwsradio – 0.6% [0.6%]
17. Caz – 0.5% [0.5%]
18. Kink FM – 0.3% [0.3%]
18. TMF radio – 0.3% [0.3%]
20. Radio 6 – 0.2% – [0.2%]
[Quelle: radio.nl]

Wie erwartet hat sich Radio538 wieder an die Spitze setzen können. Interessant finde ich die Zahlen von Radio 10 Gold: Obwohl der Sender „nur“ über Kabel und Satellit verbreitet wird, hat er mehr Hörer als so mancher Sender mit UKW-Kette (wie z.B. Slam! FM oder 100% NL). Grosse Überraschungen waren in diesem Monat allerdings nicht dabei.

TÜV mit Allesdrauf

17. April 2008

Sieben Jahre hat mein Golf 4 nun auf dem Buckel und ich bin immer noch sehr gut mit ihm zufrieden – abgesehen von in die Tür fallenden Scheiben, plötzlich auftauchenden und genauso plötzlich wieder verschwindenen gelben Lampen und gelegentlichem Startproblemen aber – irgendwas is ja immer. Meine Sommerreifen hatten die besten Zeiten hinter sich, daher wollte ich mir neue gönnen, das entsprechende Geld war auch einkalkuliert. Bei der Werkstatt meines Vertrauens (keine VW-Werkstatt!!!) stellte sich dann jedoch heraus, dass noch einige Dinge mehr fällig waren:

– Bremsscheiben und Bremsbeläge
– Zahnriemen
– Gummilager Achsaufhängung

Und da die nächste grosse Inspektion auch fast fällig war (es fehlten noch fast 4000 km) habe ich diese auch gleich mitmachen lassen. Trotz der Werkstatt meines Vertrauens hat mich der Endbetrag etwas aus den Latschen gehauen. Er betrug fast das Vierfache von dem was ich einkaalkuliert habe. Naja, dann gibts halt nur noch Tütensuppe in den nächsten Wochen 😉

Erschreckender finde ich, was die VW-Vertragswerkstatt (die in den ersten sechs Jahren für die Inspektionen zustänig war) NICHT gemacht hat:

– Überprüfung der Klimaanlage (der Kühlmittelstand war unter Minimum und der Ölstand im Klimakompressor zu gering, das hätte im Sommer noch teurer werden können!)
– Zahnriemenwechsel (hätte vor etwa 10.000 km gemacht werden müssen und was beim Riss des Zahnriemens passiert dürfte sich auch bei Laien herumgesprochen haben)

Für mich steht fest, dass ich keinen Fuss mehr in diese sog. „Vertragswerkstätten“ setze. Wer allein für das Auswechseln einer Heckleuchtenlampe 11 Euro kassiert muss Langeweile haben (daher habe ich mir eher die Finger gebrochen als sie nicht dort wechseln zu lassen). Und wer dann noch bei richtiger Arbeit so schlampig handelt, kann andere Leute abzocken. Es ist also nie falsch auch mal eine neutrale Meinung einzuholen.

Das Ende vom Lied: Ich habe die begehrte Plakette bekommen und vmtl. in den nächsten sieben Jahren wieder Ruhe.

Fakt ist für mich aber auch, dass ich künftig keinen Wert mehr auf Vertragswerkstätten lege (auch nicht wenn sie mein Auto kostenlos waschen).

Globale Erwärmung in Schleswig-Holstein

17. April 2008

Vor wenigen Minuten im Radio:

Vorsicht auf der B77 und B202 in Rendsburg, Gefahr durch ein Lama.

Hat der Treibhauseffekt etwa schon so stark in Schleswig-Holstein zugeschlagen?

Wo bleibt eigentlich…

16. April 2008

… der Frühling? Seit etwa vier Monaten herrscht da draussen diese Zwischending aus Herbst und Winter. Regen, graue Wolken, Sturm, Nachtfrost – sieht so die globale Erwärmung aus? Wenn wir schon keinen „richtigen“ Winter hatten dann möchte ich gerne einen vernünftigen Frühling!

Favourite Five 13/2008

14. April 2008

Und hier wie gewohnt zum Wochenbeginn eine neue Favourite Five:

01. Hi_Tack – Silence
02. Bellatrax feat Sophia May – I Can’t Help Myself [Sunfreakz RMX]
03. Kraak & Smaak – Squeeze Me
04. Mauro Picotto – Everybody [Fonzerelli RMX]
05. Schiller mit Xavier Naidoo – Sehnsucht