Musikstreaming

Es gibt bekanntlich viele Möglichkeiten um seine Lieblingslieder zu hören. Früher™ habe ich vor dem Radio auf meine Lieblingstitel oder -bands gewartet. Der Moderator hat sie angesagt, eine kurze Pause gemacht und den Song dann gestartet. Am Ende hat er ebenfalls einen kleinen Moment gewartet, man konnte in Ruhe seinen Cassettenrecorder starten und stoppen. Und wehe er hat dann doch mal reingequatscht oder es gab einen Geisterfahrer. Dann musste ich schnell zurückspulen an die richtige Stelle und hoffen dass in der Zwischenzeit kein anderes gutes Lied gespielt wurde. Radiohören war also spannend. Dann hatte ich meinen ersten Plattenspieler und habe mir sporadisch Alben oder Sampler gekauft. Irgendwie habe ich es nicht eingesehen für Maxis Geld auszugeben („Die laufen doch eh im Radio“, Geizhals halt). In meiner Ausbildung habe ich mir dann einen CD-Player gekauft und bin relativ regelmässig zum DJ Record Shop gefahren. Da gab es dann die Songs, die in den britischen oder niederländischen Charts waren und die die anderen Läden nicht hatten. Wir haben uns locker abgesprochen, CDs gekauft, ausgetauscht und auf Cassette aufgenommen.

Über Minidisc und selbstgebrannte CDs bin ich dann irgendwann bei den MP3s gelandet. Man konnte CDs rippen oder Bekannte haben Musik runtergeladen. Das war zwar damals schon „böse“, es waren aber nur ein paar Freaks die ihre Festplatten via Napster, Filenavigator, Kazaa, E-Mule und ähnlichen Programmen gefüllt haben. Mittlerweile ist das Runterladen zu einer Art Volkssport geworden. Nicht ohne Grund haben Oneclick-Hoster wie Rapidshare & Co. Hochkonjunktur. Andere zeichnen mit Hilfe spezieller Programme Nonstop-Streams auf um sich ihre Lieblingslieder zu organiseren oder schneiden bei Youtube mit. Dabei ist es heute einfacher als bisher legal an Musik zu gelangen. Der MP3-Shop von Amazon ist ein gutes Beispiel. iTunes mog i net weil Apple-Allergie, ausserdem hat mir dieses verf*** Programm vor einigen Jahren meine MP3-Sammlung zerschossen.

Vor einem halben Jahr habe ich einen interessanten Artikel über Musikstreaming-Dienste gelesen. Vor vier oder fünf Jahren habe ich mal Napster getestet, das Programm aber nach 3 Tagen wieder deaktiviert weil ich dort nichts für mich Relevantes gefunden habe. In der Zwischenzeit mag der Dienst ganz ordentlich sein, einige Bekannte schwören darauf. In diesem Artikel wurde Spotify als Sieger dargestellt. Auch dieses Programm habe ich vor etwa zwei Jahren kurz getestet und wieder deinstalliert weil nichts für mich Brauchbares dabei war. Aufgrund des guten Testergebnisses war ich nun neugierig auf die aktuelle Version und natürlich den Katalog.


Installiert, angemeldet, 30 Tage kostenlos Premium testen, juhu. Das gute Ergebnis kann ich nur wiedergeben: leicht zu bedienen, eine grosse Auswahl (neue und alte Musik) und ähnlich wie bei Youtube viele Querverweise auf Alben oder Sampler. Alles in allem eine runde Sache. Auch die Möglichkeit Spotify mit dem Handy zu kombinieren finde ich einfach genial. Wer es mal probieren möchte: www.spotify.com.

Künftig werde ich versuchen Links zu Spotify anstatt zu Youtube hier einzubinden. Dank der Rechtemafia (oder wie heisst der Laden noch gleich?) sind gefühlt 80% der hier verlinkten Videos mittlerweile offline.

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