Untersuchungen zu den Bränden Sender Smilde und Lopik

Vor zweieinhalb Jahren brannte es in den Sendemasten von Smilde und Lopik, der Sender Smilde brach aufgrund der Hitzeeinwirkungen in sich zusammen. Das niederländische Ministerium für Economische Zaken hat am Freitag Untersuchungen zu den beiden Bränden veröffentlicht. In diesen zahlreichen Dokumenten sind auch Untersuchungsergebnisse von Helmut Obereder und der Firma THOMSON BROADCAST. In beiden Dokumenten wird deutlich, dass sich die Firma Broadcast Partners bei der Installation der Sendeanlagen in Hoogersmilde und Lopik nicht oder nicht ausreichend an die Herstellervorgaben gehalten hat. Abgeknickte Jumperkabel, verformte Befestigungsschellen am Hauptspeisekabel und so weiter. THOMSON BROADCAST hat in Lopik Grünspan an den Jumperkabel entdeckt, der auf Feuchtigkeit in der Anlage schließen lässt. Feuchtigkeit ist auch ein Grund für die Entstehung eines Lichtbogens, viele untersuchte Bauteile waren teilweise oder komplett ausgebrannt. Ein solcher Lichtbogen wird nach der Einschätzung von THOMSON BROADCAST der Grund des Brandes in Lopik gewesen sein. Der Mast in Smilde wurde ebenfalls von der Firma Broadcast Partners eingerichtet, die Qualität der Arbeit wird wohl ähnlich gewesen sein.


Q-music möchte nun laut radio.nl rechtliche Schritte gegen die Betreiber der Sendemasten in Hoogersmilde und Lopik einleiten und u.a. Schadensersatz fordern, es soll nach einem Verantwortlichen für die Brände am 15.07.2011 gesucht werden. In den nächsten Tagen wird es weitere Infos geben.

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