Radiocomeback des Jahres: Die „Freaknacht“ bei kick!fm

Es war eine kleine Sensation als Peter Stanetzky mich vor ein paar Tagen anrief und mir davon erzählte dass die „Freaknacht“ ab sofort wieder an jedem letzten Samstag im Monat bei kick!fm zu hören sein wird. Zunächst dachte ich, dass es eine Exklusivinfo für mich wäre (schliesslich warte ich ja noch auf das Gehalt für die zahlreichen Stunden die ich in dem Saftladen abgesessen habe). Aber zu früh gefreut, auf der Homepage ist folgendes nachzulesen:

Am 31.05.2014 war offiziell Schicht im Schacht, Ende (im) Gelände, Feierabend – die Freaknacht wurde eingestampft. Die Gründe bliebt Peter Stanetzky, „Chef“ vom Dienst bei kick!fm, bis heute schuldig:

„Nach fast 3 Jahren ‚Radio ohne Tabus‘, im 4-Wochen-Takt zelebrierten Marathon-Sendungen und gefühlt 10.000 Litern Bier war am 31.05.2014 Schluss mit der Freaknacht. Wir konnten nicht mehr und mussten eine kreative Pause einlegen“, so Stanetzky. „Was folgte war eine Unmenge an Zuschriften von Zuhörer über die sozialen Netzwerke und per E-Mail, die sich verwundert und enttäuscht über die Absetzung der Freaknacht zeigten. Aber auch in persönlichen Gesprächen mit Zuhörer, z.B. auf dem Summer Open Air letztes Jahr in Düsseldorf, haben wir erfahren, wie beliebt dieses Format doch war – vielleicht nicht zuletzt, weil es eigentlich gar kein Format war.“, führt Stanetzky weiter aus.

Deshalb wollen wir’s noch einmal wissen: Ab Samstag, 31.01.2015, sind wir im gewohnten 4-Wochen-Takt mit der Freaknacht zurück auf dem gewohnten Sendeplatz. Immer am letzten Samstag des Monats ab 22:00 Uhr nach Clubbin‘.

Peter Stanetzky persönlich hat dafür gesorgt, dass die neuen Ausgaben der Freaknacht aus technischer Sicht absolut perfekt und reibungslos über die Bühne gehen. So wurde eigens für die Freaknacht ein Stehtisch mit flüssigkeitsabsorbierender Umrandung (übrigens ein Stanetzky-Patent von 2009) aus einem nicht näher bekannten Material in unmittelbarer Nähe der Studiotechnik (insbesondere des Mischpults) bereitgestellt, um ungewollte Sendelöcher zu reduzieren auszuschließen.

Auch das altbekannte 50-Hz-Brummen (Stanetzky selbst spricht hier von gewolltem Analog-Style) wurde eliminiert. Hierfür wurden spezielle Hochfrequenz-Abschirmplatten aus Blei, versehen mit hochqualitativer Aluminium-Folie aus einem renommierten Discounter (mit 4 Buchstaben), unter den Schallabsorberplatten im Studio installiert. „Das wollen wir doch mal sehen! Für die Freaknacht wird ab sofort nichts mehr dem Zufall überlassen – nie mehr!“, zeigt sich Stanetzky überzeugt.

Ich bin morgen zwar nicht persönlich anwesend (guck mal ausm Fenster, Juuuunge), werde mir das Spektakel aber in HD anschauen. Und wehe es kippt jemand Bier ins Pult.

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