Archive for the ‘Computer’ Category

Probleme mit Spotify

9. August 2015

Als Radiomacher ist es natürlich gefährlich zu sagen „Ich mag Spotify.“ Aber es ist tatsächlich so. Vor drei oder vier Jahren war ich kritisch, da die von mir gesuchten Songs nicht verfügbar waren. Zu dem Zeitpunkt steckte Spotify noch in den Kinderschuhen in Deutschland, das Angebot war abgesehen von Standardsongs ziemlich begrenzt. Das hat sich mittlerweile deutlich geändert, Spotify wird trotz der mittlerweile sehr ordentlichen Vielfalt (egal ob 15 oder 25 Millionen Songs in der Datenbank sind) für mich niemals das Radio ersetzen.

Der Streamingdienst bereitet mir und vmtl. einigen Lesern hier kleine Probleme: alle eingebundenen Titel lassen sich zumindest im Firefox (Version 38.0.5) nicht mehr abspielen. Über Google Chrome funktioniert das hingegen wunderbar. Hat jemand Ideen (außer Cache leeren)?

Und diese Funktion verstehe ich nicht:


Bei Spotify selbst heißt es zu diesem Feature:

[…]Erstmals kombiniert der schwedische Musik Streaming Service dabei den persönlichen Musikgeschmack eines Nutzers mit der Musik, die andere Nutzer mit ähnlichen Hörgewohnheiten derzeit hören. Jede Musikempfehlung in Dein Mix der Woche basiert zum einen auf den Songs, die der Nutzer aktuell gerne hört, sowie auf dem, was andere Nutzer mit ähnlichen musikalischen Vorlieben in Playlists speichern und häufig streamen. Jeder Nutzer erhält auf diese Weise eine einzigartige und circa zwei Stunden lange Playlist mit neuen Entdeckungen. Da sich der Musikgeschmack über die Zeit weiterentwickelt, passt sich auch Dein Mix der Woche wöchentlich an. Je mehr Musik der Nutzer streamt, desto genauer und passender werden die Empfehlungen[…]

Klingt ja grundsätzlich spannend, in dieser Playlist findet sich mein persönlicher Musikgeschmack jedenfalls nicht wieder:

Daher dann doch lieber das gute alte Radio.

Windows 10

1. Juni 2015

Seit heute bietet mir mein Windows-Knecht ein Upgrade auf Windows 10 an:

Allerdings frage ich mich: Warum? Ich habe mich erst vor knapp einem Jahr von Windows XP verabschiedet…

Goodbye, Windows XP

28. April 2014

Ich bin bei einigen Dingen ziemlich langsam. Oder andersrum: ich hoffe, dass einige Dinge nicht so heiß gegessen werden wie man sie kocht. Und so habe ich bis kurz vor Ostern auf folgende Pressemitteilung gewartet:

XP-Support wird fortgeführt
Redmond – Der Microsoft-Aufsichtsrat hat eine Verlängerung des XP-Supports beschlossen. Da sich dieses Betriebssystem nicht nur großer Beliebtheit, sondern auch hoher Laufsicherheit erfreut, wird der Support nicht eingestellt. Alle der weltweit 460 Milliarden XP-Nutzer werden künftig in regelmäßigen Abständen neue Patches für XP erhalten.


Auf diese Mitteilung warte ich immer noch und ich befürchte, dass sie nicht mehr kommen wird. Also habe ich mich für den Kauf eines neuen PCs entschlossen. Jetzt bin ich halt „Window 7 Professional“-User und starte mein Betriebssystem von einem SSD-Laufwerk (was eine schweinegeile Erfindung ist). Nur mein geliebtes Audio-Editierungsprogramm läuft unter Win7 nicht mehr. Vermutlich wird es auch hier Zeit für ein aktuelleres System…

WhatsApp ohne Funktion

22. Februar 2014

Kaum hat Facebook den Laden übernommen geht nix mehr. Oder ab sofort nur noch für Premium-User? Alternativ läuft seit über zwei Jahren ICQ problemlos auf meinem Handy: 216439834 Schönes bleibt.

Winamp wird eingestellt

24. November 2013

Ich habe es am Mittwochmorgen im Radio gehört und dachte zunächst an einen Aprilscherz. Ein schneller Blick auf chip.de bestätigte diese Nachricht aber: Der Winamp-Player wird eingestellt, ab Dezember gibt es keine Updates mehr.


Angeblich wird dieser Player kaum noch genutzt. Ich habe ihn bei mir immer noch als Standardplayer für Musikdateien und Livestreams eingerichtet, im Freundes- und Bekanntenkreis sieht das Ganze genauso aus. Wenn der Player kaum noch genutzt wird bleibt natürlich die Frage: womit spielt der durchschnittliche User seine Musikdateien ab? Über welche Tools wird Internetradio am PC, Laptop oder Netbook gehört?

Hier eine kleine, sicher nicht repräsentative Umfrage zu diesem Thema:

Musikstreaming

13. August 2013

Es gibt bekanntlich viele Möglichkeiten um seine Lieblingslieder zu hören. Früher™ habe ich vor dem Radio auf meine Lieblingstitel oder -bands gewartet. Der Moderator hat sie angesagt, eine kurze Pause gemacht und den Song dann gestartet. Am Ende hat er ebenfalls einen kleinen Moment gewartet, man konnte in Ruhe seinen Cassettenrecorder starten und stoppen. Und wehe er hat dann doch mal reingequatscht oder es gab einen Geisterfahrer. Dann musste ich schnell zurückspulen an die richtige Stelle und hoffen dass in der Zwischenzeit kein anderes gutes Lied gespielt wurde. Radiohören war also spannend. Dann hatte ich meinen ersten Plattenspieler und habe mir sporadisch Alben oder Sampler gekauft. Irgendwie habe ich es nicht eingesehen für Maxis Geld auszugeben („Die laufen doch eh im Radio“, Geizhals halt). In meiner Ausbildung habe ich mir dann einen CD-Player gekauft und bin relativ regelmässig zum DJ Record Shop gefahren. Da gab es dann die Songs, die in den britischen oder niederländischen Charts waren und die die anderen Läden nicht hatten. Wir haben uns locker abgesprochen, CDs gekauft, ausgetauscht und auf Cassette aufgenommen.

Über Minidisc und selbstgebrannte CDs bin ich dann irgendwann bei den MP3s gelandet. Man konnte CDs rippen oder Bekannte haben Musik runtergeladen. Das war zwar damals schon „böse“, es waren aber nur ein paar Freaks die ihre Festplatten via Napster, Filenavigator, Kazaa, E-Mule und ähnlichen Programmen gefüllt haben. Mittlerweile ist das Runterladen zu einer Art Volkssport geworden. Nicht ohne Grund haben Oneclick-Hoster wie Rapidshare & Co. Hochkonjunktur. Andere zeichnen mit Hilfe spezieller Programme Nonstop-Streams auf um sich ihre Lieblingslieder zu organiseren oder schneiden bei Youtube mit. Dabei ist es heute einfacher als bisher legal an Musik zu gelangen. Der MP3-Shop von Amazon ist ein gutes Beispiel. iTunes mog i net weil Apple-Allergie, ausserdem hat mir dieses verf*** Programm vor einigen Jahren meine MP3-Sammlung zerschossen.

Vor einem halben Jahr habe ich einen interessanten Artikel über Musikstreaming-Dienste gelesen. Vor vier oder fünf Jahren habe ich mal Napster getestet, das Programm aber nach 3 Tagen wieder deaktiviert weil ich dort nichts für mich Relevantes gefunden habe. In der Zwischenzeit mag der Dienst ganz ordentlich sein, einige Bekannte schwören darauf. In diesem Artikel wurde Spotify als Sieger dargestellt. Auch dieses Programm habe ich vor etwa zwei Jahren kurz getestet und wieder deinstalliert weil nichts für mich Brauchbares dabei war. Aufgrund des guten Testergebnisses war ich nun neugierig auf die aktuelle Version und natürlich den Katalog.


Installiert, angemeldet, 30 Tage kostenlos Premium testen, juhu. Das gute Ergebnis kann ich nur wiedergeben: leicht zu bedienen, eine grosse Auswahl (neue und alte Musik) und ähnlich wie bei Youtube viele Querverweise auf Alben oder Sampler. Alles in allem eine runde Sache. Auch die Möglichkeit Spotify mit dem Handy zu kombinieren finde ich einfach genial. Wer es mal probieren möchte: www.spotify.com.

Künftig werde ich versuchen Links zu Spotify anstatt zu Youtube hier einzubinden. Dank der Rechtemafia (oder wie heisst der Laden noch gleich?) sind gefühlt 80% der hier verlinkten Videos mittlerweile offline.

Flickr mit Riesenspeicher

21. Mai 2013

Etwa ein Jahr nachdem ich mit diesem Blog gestartet bin, wurde ich auf den Fotohosting-Dienst Flickr aufmerksam. Okay, mittlerweile gibt es viele Dienste die (dauerhaftes) Hosting von Bilddateien anbieten, auf Flickr gibt es zusätzlich Gruppen in denen man Fotos untereinander austauschen kann. Ein praktischer Nebeneffekt für echte Hobbyfotografen (zu denen ich mich nicht unbedingt zähle).

Bisher konnte man als Free-User monatlich 300MB Bilddateien hochladen und man hatte direkten Zugriff auf die letzten 200 Bilder. Jetzt bietet Flickr 1TB Speicherplatz an und offensichtlich unbeschränkten Zugriff auf alle hochgeladenen Bilder (Quelle: heise.de). 1TB werde ich wohl niemals hochladen können und das Design ist etwas gewöhnungsbedürftig, Flickr arbeitet aber zuverlässig.

Google Autovervollständigung

14. Mai 2013

Darf Google Suchbegriffe vorschlagen? Ich persönlich finde es ganz praktisch (gerade wenn man sich mal wieder vertippt hat). In diesem Punkt werden mir viele Leser dieses Artikels Recht geben. Doch was wenn hinter dem eigenenen Namen plötzlich Begriffe wie Scientology, Betrug, Porno und so weiter steht? Ein Geschäftsmann aus Rheinland-Pfalz fand das nicht so witzig und hat Google deswegen verklagt. Auch Bettina Wulff hat schon vor einem Jahr gegen Google geklagt, weil hinter ihrem Namen Rotlicht oder Escort auftauchten. Kleiner Test:

Joa, da hat sich wohl nicht so viel geändert. Nun hat der BGH entschieden, dass Google solche Einträge auf Wunsch des Betroffenen löschen muss. Auf spiegel.de heisst es u.a.:

Google hat bislang Anfragen von derart Verleumdeten abgewiesen und argumentiert: Die automatischen Vervollständigungen würden doch gar nichts über die Betroffenen aussagen, sondern nur über das Suchverhalten anderer Nutzer der Suchmaschine. Der Google-Algorithmus sage nicht, was wahr ist, sondern nur, welche Begriffsverknüpfungen oft in Suchanfragen oder auf Websites vorkommen.

Soso, wenn ich also bei Google ständig nach einem Namen suche und dazu „Steuerbetrüger“ eingebe, wird dieser Begriff irgendwann automatisch vorgeschlagen? Ein Schelm wer sich Böses dabei denkt. Bei Google werden in Kürze wohl viele Beschwerden eingehen. Mal schauen ob ich mich auch beschweren muss:

– thomas tepe münster: Ja, da halte ich mich manchmal auf
– thomas tepe kisdorf: Das war doch dieser Millionär aus der ach so tollen RTL-Show „Ich heirate einen Millionär„. Ich kann mich deswegen noch an diese Sendung erinnern, weil ich selten so viele Anrufe und SMS auf einmal bekommen habe
– thomas tepe filmanalyse

Hält sich bisher in Grenzen. Und wenn da in Kürze Schweinkram steht, war es sicher ein Leser dieses Artikels. Ich aktiviere mal eben die Vorratsdatenspeicherung…

Google hat Interesse an WhatsApp

8. April 2013

Die Datenkrake Google hat angeblich Interesse am Messenger-Dienst WhatsApp. Das berichtet u.a. Spiegel Online. Google soll im Rahmen der mittlerweile knapp fünfwöchigen Verhandlungen demnach eine neunstellige Dollarsumme geboten haben. Solche Gerüchte sind allerdings nicht neu: bereit im Dezember letzten Jahres gab es Gerüchte dass Facebook den Dienst übernehmen möchte.

WhatsApp
WhatsApp erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. In meinem Bekanntenkreis tauchen regelmässig altbekannte Telefonbucheinträge als WhatsApp-Kontakt auf. Das deckt sich mit dem o.g. Spiegel-Artikel. Dort heisst es, dass ca.100 Millionen Android-Geräte mit dieser App ausgestattet sind und einige Milliarden Nachrichten pro Tag darüber verschickt werden. Ich versende mittlerweile fast gar keine SMS mehr, weil fast alle Kontakte über WhatsApp erreichbar sind. Die Sicherheitslücken sind mir persönlich relativ egal. Wer wirklich wichtige Dinge über solche Dienste austauscht (dazu zähle ich auch E-Mail), sollte sich darüber bewusst sein dass eventluell Unbefugte mitlesen. Daher kann ich die Aufregung über Datenlecks nicht ganz nachvollziehen. Schliesslich muss ja einer die Daten eingeben, die später eventuell gestohlen werden könnten. Vielleicht sollte das Bewusstsein an der Stelle einsetzen.

Durch diesen Deal hätte Google eine Möglichkeit bequem noch mehr Daten zu sammeln und personenbezogene Werbung zu platzieren. Ob dieser Deal wirklich stattfindet bleibt abzuwarten.

Legale Musikdownloads im Aufwärtstrend

16. Januar 2013

Laut heise.de gab es im vergangenen Jahr 22,4% mehr legale Downloads im Vergleich zum Vorjahr. Die Phonoindustrie freut sich natürlich darüber, möchte aber Thema „illegale Downloads“ nichts sagen. Ich vermute einfach mal, dass ein Grossteil der Musik immer noch über Torrents und OneClick-Hoster beschafft wird. Interessant in dieser Meldung ist, dass 22% des Umsatzes der ersten sechs Monate allein durch digitale Angebote erzielt worden sind.

Wenn sich die GEMA nicht so dämlich verhalten würde und sich der Musikmarkt (hier vor allem Plattformen wie Youtube etc.) freier entfalten könnte, wäre die Zahl der legalen Downloads um Einiges höher. Davon gehe ich jedenfalls aus. Warum muss ich bei jedem dritten Videoclip auf Youtube irgendein Browser-Plug-In aktivieren, welches der Google-Tochter eine IP aus Rumänien oder Kolumbien vorgaukelt? Freunde und Bekannte aus dem Benachbarten Ausland lachen sich in der Regel kaputt wenn ich aufzähle welche Videos hier in Deutschland eigentlich nicht funktionieren. Gerade dann lade ich mir den Clip herunter, extrahiere die Audiospur und lache mich ebenfalls kaputt. Oder ich schneide den Sound direkt mit während der Clip läuft.

Legal Musik kaufen ist mittlerweile so einfach geworden. Gerade Amazon bietet in seinem grossen Katalog auch viele Songs an, die in Deutschland noch nicht erschienen sind oder auch nie erscheinen werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang übrigens, dass Staygold – Wallpaper über amazon.de mittlerweile nicht mehr als Download bereit steht. Meines Wissens soll der Song in Deutschland über PIAS veröffentlicht werden. Musicload hat ihn hingegen im Programm. Und die einschlägigen Oneclick-Hoster selbstverständlich auch…