Archive for the ‘Grrrrrrrrrrrrrrrrr!!!’ Category

Legale Musikdownloads im Aufwärtstrend

16. Januar 2013

Laut heise.de gab es im vergangenen Jahr 22,4% mehr legale Downloads im Vergleich zum Vorjahr. Die Phonoindustrie freut sich natürlich darüber, möchte aber Thema „illegale Downloads“ nichts sagen. Ich vermute einfach mal, dass ein Grossteil der Musik immer noch über Torrents und OneClick-Hoster beschafft wird. Interessant in dieser Meldung ist, dass 22% des Umsatzes der ersten sechs Monate allein durch digitale Angebote erzielt worden sind.

Wenn sich die GEMA nicht so dämlich verhalten würde und sich der Musikmarkt (hier vor allem Plattformen wie Youtube etc.) freier entfalten könnte, wäre die Zahl der legalen Downloads um Einiges höher. Davon gehe ich jedenfalls aus. Warum muss ich bei jedem dritten Videoclip auf Youtube irgendein Browser-Plug-In aktivieren, welches der Google-Tochter eine IP aus Rumänien oder Kolumbien vorgaukelt? Freunde und Bekannte aus dem Benachbarten Ausland lachen sich in der Regel kaputt wenn ich aufzähle welche Videos hier in Deutschland eigentlich nicht funktionieren. Gerade dann lade ich mir den Clip herunter, extrahiere die Audiospur und lache mich ebenfalls kaputt. Oder ich schneide den Sound direkt mit während der Clip läuft.

Legal Musik kaufen ist mittlerweile so einfach geworden. Gerade Amazon bietet in seinem grossen Katalog auch viele Songs an, die in Deutschland noch nicht erschienen sind oder auch nie erscheinen werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang übrigens, dass Staygold – Wallpaper über amazon.de mittlerweile nicht mehr als Download bereit steht. Meines Wissens soll der Song in Deutschland über PIAS veröffentlicht werden. Musicload hat ihn hingegen im Programm. Und die einschlägigen Oneclick-Hoster selbstverständlich auch…

KZH

19. November 2012

Na super. Die ersten Verschleißerscheinungen machen sich bemerkbar.

GEMA vs. Youtube – How low can you go?

20. April 2012

Es nervt mich schon lange und ich bin mit diesem Frust nicht allein: ich sitze vorm PC, mir schiesst ein Titel durch den Kopf und ich denke mir „mal eben schnell bei Youtube gucken“. Oder ich kämpfe mich durch Playlisten/Charts und möchte mir den dazugehörigen Videclip kurz anschauen. Als Meldung erscheint:


Youtube schiebts auf die GEMA, die GEMA spielt den Ball zurück weil Youtube böse ist. Da sich beide Parteien nicht einigen konnten, gab es heute eine Verhandlung vor dem Hamburger Landgericht. Das Gericht hat heute entschieden, dass Youtube künftig jeden Upload prüfen muss, der evtl. die Rechte von GEMA-Mitgliedern verletzt (u.a. nachzulesen auf spiegel.de). Und dabei könnte es so einfach sein: wie wäre es mit einer Kulturflatrate? Jeder zahlt ein paar Euro mehr (z.B. über den jeweiligen Internetprovider), das Geld fliesst an die GEMA und jeder darf Musik runterladen oder Videos gucken bis der Arzt kommt.Und „Arzt“ ist ein gutes Stichwort: Die Ärzte bieten ihr neues Album seit einigen Tagen kostenlos via Youtube an. Trotz ihrer GEMA-Mitgliedschaft haben sie es geschafft dass die Clips auf Youtube nicht gesperrt worden sind. Die Herren von Deichkind sind auch nicht sonderlich gut auf die GEMA vs. Youtube-Streitigkeiten zu sprechen. Auf ihrer Facebookseite hiess es neulich:


Mir ist bekannt, dass Musiker u.a. auch von GEMA-Einnahmen leben. Trotzdem sollte es jedem Künstler freigestellt sein ob seine Videos auf Youtube & Co. zu sehen sein sollen. Schliesslich leben wir im Jahr 2012 und seit der Erstellung der Verwertungsrechte hat sich eine ganze Menge geändert. Eine solche Sperre ist meiner Meinung nach nicht zeitgemäss. Statt nach Lösungen zu suchen wird erstmal fleissig gesperrt. Dank Proxyserver und Firefox-Plugins kann ich übrigens solche Sperren relativ mühelos umgehen und mir trotzdem gesperrtes Material anschauen.

Neue SIM-Karte von maXXim

30. Januar 2012

Wenn ich mir die Suchbegriffe anschaue…

… ist die bessere Hälfte nicht die Einzige die einen Briefumschlag mit einer neuen SIM-Karte bekommen hat.

Das Schreiben liest sich auf den ersten Blick nicht schlecht. In dem Schreiben wird aber nicht erwähnt, dass man durch die neue SIM-Karte von T-Mobile zu O² wechselt. Nachdem die bessere Hälfte im Herbst nicht auf die täglichen Anrufe der 0371/2323121 und auf „Ihre neue SIM-Karte liegt bereit“-SMS reagiert hat, greift der zur Drillisch AG gehörende Konzern nun Holzhammermethode. Wenige Tage nach dem Eintreffen der SIM-Karte wurde die alte D1-Karte abgeschaltet und die neue Karte mit der gleichen Nummer im O²-Netz aktiviert. Die neue SIM-Karte ist übrigens eingetroffen kurz nachdem meine bessere Hälfte den Wechsel zu Fyve angekündigt hat. Zufälle gibts…

Ich habe dem Anbieter bereits im Sommer letzten Jahres den Rücken gekehrt, nachdem auch ich ähnlich interessante Erfahrungen gemacht habe. Datenoption buchen und neue SIM-Karte erhalten. Diese Vorgehensweise scheint im Hause maXXim Methode zu haben. Ich bekomme übrigens noch drei Datenoptionen zurück.

Neuer Rekord

11. Dezember 2011

Der Androiknochen hat doch fast eine Woche durchgehalten:


Kurz nach diesem Screenshot ist die Kiste abgestürzt.

Xmarks nervt

2. November 2011

Ich möchte dieses Blogzeugs nicht als Ventil für meine schlechte Laune benutzen. Eigentlich habe ich gar keine schlechte Laune. Ein lustiges Wochenende liegt hinter mir (na? kick!fm verpasst? Pech, es gibt keine Podcasts 😉 ), das Wetter ist untypisch warm (19°C Anfang November? Wie geil ist das denn?) und so weiter. Aber es gibt doch eine Sache die mich nervt: Xmarks. Vor nem halben Jahr habe ich dieses System gelobt. In den letzten Wochen zeigte mir die Statusleiste im Firefox immer mal wieder „Synchronisierungsprobleme“ an. „Naja, das wird schon“ habe ich gedacht. Vor ein paar Tagen habe ich dann meine Bookmarks geöffnet und festgestellt, was bei den Fehlermeldungen offensichtlich passiert ist: Xmarks hat meine Lesezeichen durcheinander gewirbelt und z.B. den Ordner „Lesezeichen-Symbolleiste“ ungefähr 60mal in die Liste gepackt. Mindestens genauso oft standen einzelne Links in der Aufstellung. Der gesuchte Link war natürlich weg. Ich habe Xmarks dann direkt deinstalliert, meine Links weitestgehend wieder rekonstruiert und nutze seither die FF-interne Sync-Funktion. Weniger ist manchmal mehr.

Android nervt

21. Oktober 2011

Ich mag mein Smartphone. Mal eben unterwegs kurz ins Netz gehen (auch wenn man die Info eigentlich nicht wirklich benötigt), ein bischen mit GPS oder unterwegs mit dem W-LAN-Finder herumspielen und telefonieren kann man mit dem Ding auch noch. Ein schönes Männerspielzeug. ABER: Die Standby-Zeit von meinem Samsung Galaxy Ace S5830 ist unter aller Sau. Gebe ich Gas und spiele viel mit dem Teil herum, ist der Akku nach einem Tag platt. Nutze ich es kaum oder gar nicht, hält der Akku auch schon mal drei oder vier Tage. Das wusste ich vorher, also habe ich das Ladegerät immer in der Nähe. Wie geil war das doch das gute Nokia 6230. 14 Tage Standby bei moderater Nutzung war da kein Thema. Allerdings konnte man mit dem schicken Teil nicht ins Netz (abgesehen von irgendwelchen WAP-Portalen die ich nie genutzt habe weil arschteuer). Lang ists her… Mein bisheriger Android-Laufzeitrekord:

Und dann war da das Thema mit dem Abstürzen und Aufhängen. Mein Samsung hat sich in den letzten beiden Wochen angewöhnt immer mal wieder abzustürzen. Natürlich suche ich den Fehler zunächst bei mir und schmeisse kürzlich installierte Apps runter. Keine Chance, das Gerät schaltet sich immer wieder aus. Ist natürlich blöd, wenn man das Handy gelegentlich als Wecker nutzt. Naja, mein Biorhythmus funktioniert zum Glück halbwegs einwandfrei.

Derzeit nutze ich die vorinstallierte 2.2.1-Version von Android. Samsung Kies bietet mir noch kein Update an und auf Roothackirgendwas habe ich keine Lust. Also muss ich wohl noch etwas warten. Oder hat jemand ne gute Idee für mich als Laie? Ansonsten geht der Trend eh zum Zweitwecker.

maXXim: Nein Danke

6. September 2011

Vor knapp drei Jahren habe ich meinen damaligen Handyvertrag gekündigt und bin auf Prepaid umgestiegen. Dank Festnetzflatrate und Internet ist das Handy zumindest für mich in den Hintergrund getreten. Mal ne SMS schicken, die eine oder andere „Ich komme später“ oder „Wo muss ich hin?“ und fertig. Meine Handykosten beliefen sich so auf etwa fünf Euro.

Nachdem ich nun auch im Smartphone-Zeitalter angekommen bin, musste natürlich ein entsprechender Datentarif her. Also habe ich meinen Anbieter maXXim kontaktiert. 200MB für € 7,95 bzw. 1GB für € 12,95, online buchen und freuen. So geschehen Anfang Juli 2011. Ich bekam kurz darauf eine Bestätigung und den Hinweis, dass ich eine neue SIM-Karte erhalte. Hä? Neue SIM? Ich habe dann umgehend die Buchung widerrufen und den Provider kontaktiert. Schliesslich konnte ich mit meiner SIM-Karte von 1998 alle UMTS-Dienste dieser Welt nutzen. Meine Recherche hat dann ergeben, dass maXXim D1-Kunden bei einer Änderung automatisch ins O²-Netz schiebt (ich hatte mich damals für maXXim entschieden, weil das Ganze im D1-Netz lief). Vermutlich passt die Marge im Telekom-Netz nicht mehr. Der Wechsel wäre zwar kostenlos gewesen (inkl. Rufnummernportierung) aber was soll ich mit dem E-Netz? So erklären sich auch die Werbe-SMS, die ich seit Anfang des Jahres erhalten habe. Blabla antworten Sie auf diese SMS und erhalten Sie Frei-SMS und Frei-Minuten. Meine Nummer wäre dann wohl ins O²-Netz gewandert.

Nach ein paar Tagen kam dann auch die Bestätigung von maXXim und der Hinweis, dass meine neue SIM-Karte bald eintreffen würde.Die sollte ich dann zum 15.07. in mein Handy legen. Zu diesem Zeitpunkt war meine alte Karte bereits auf dem Weg zu maXXim. Wie erwartet habe ich nichts gehört – abgesehen von einer Abbuchung – und nochmal nachgefasst. Daraufhin habe ich dann eine Kündigungsbestätigung zum 30.09.2011 erhalten und den Hinweis dass ich eine automatische Aufladung nach Unterschreitung eines bestimmten Betrages aktiviert habe. Ich habe meine Kündigung selbstverständlich per Einschreiben/Rückschein verschickt und dadurch die Bestätigung erhalten, dass meine Kündigung im Juli eingegangen ist. Vier Wochen zum Monatsende ist nach meiner Rechnung nicht Ende September. Diese Rechnung hat dann auch den Herrschaften von maXXim eingeleuchtet, mir wurde die Kündigung und Portierung zum 31.08. bestätigt. Bis hierhin zwar nicht kundenfreundlich, unterm Strich habe ich mein Recht bekommen.

Bleibt nur noch die Sache mit den Abbuchungen. Meine SIM-Karte habe ich Anfang Juli zurückgeschickt, die neue O²-Karte ebenfalls. Also habe ich keinen Umsatz machen können. Gleichzeitig wurde mir der Zugriff auf meinen Einzelverbindungsnachweis verwehrt. So konnte ich nicht nachvollziehen warum ich einmal Ende Juli und dann nochmal im August zwei Abbuchungen erhalten habe. Zunächst kamen wieder die üblichen Floskeln wie „Bitte beachten Sie, dass Sie die automatische Aufladung aktiviert haben. Das bedeutet, dass sich Ihr Guthaben automatisch bei der eingestellen Untergrenze auflädt“ und so weiter. Erst auf wiederholte Nachfrage erhielt ich dann folgende Antwort:

„Das negative Guthaben ist durch die Kündigung der Handysurf Flatrate entstanden. Wenn die Flatrate vor dem Ablauf der Mindestlaufzeit von 3 Monaten gekündigt wird, wird die Restlaufzeit komplett auf einmal berechnet.“

Klingt logisch, ich habe allerdings innerhalb von 10 Minuten meine Datenoption widerrufen. Auch hier gab es nur Ausreden a la „Die Bestellung einer Handysurf Flatrate ist kein neuer Vertrag sondern eine Nebenleistung innerhalb eines bestehenden Vertrages. Daher besteht kein Widerrufsrecht.“

Mit Kundenservice hat dieses Verhalten meiner Meinung nach nicht viel zu tun. Klar, ich bin kein Platinkunde mit meinen paar Euro, trotzdem kann man solche Aktionen eigentlich nicht mehr bringen. Das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen (auch wenn es hier letztendlich nur ein paar Euro geht).

Seit dem 01.09. bin ich mit Fyfe im Vodafone-Netz unterwegs. Die Minute Telefonie und die SMS sind zwar 1 Cent teurer im Vergleich zum maXXim, das ist mir aber relativ egal. Ich nutze testweise das sog. „Viel-Surfer-Paket“ (150MB für 5 Euro pro Monat). Die Mindestlaufzeit für eine solche Option liegt bei 30 Tagen, ich kann also jederzeit wieder raus aus der Nummer. Es wird also Zeit um mal ein paar Apps zu testen.

Nächtliche Ruhestörung

24. August 2011

Ich weiss, dass die Jungs auch nur ihren Job machen. Können die Stadtwerke ihre nächtlichen Gullyreinigungen nicht trotzdem vorher ankündigen? In der Nacht von Montag auf Dienstag war es durch die laufenden Motoren stellenweise so laut, dass selbst ich (der eigentlich einen tiefen und festen Schlaf hat) geweckt wurde.


Bem nächsten Mal möchte ich informiert werden. Dann reiche ich einen halben Tag Urlaub ein und schlafe vor bzw. länger. Noch besser würde mir jedoch gefallen, wenn solche Reingiungsarbeiten tagsüber erledigt werden würden. Dann wüsste so mancher Busfahrer vielleicht wie es sich anfühlt, wenn plötzlich ein grosses Fahrzeug die Strasse versperrt.

Mondfinsternis

15. Juni 2011

Ach ja? Über Osnabrück hängen passend zu diesem Ereignis dicke Wolken. Dann muss doch wohl mal wieder die Google-Bildersuche herhalten…