Archive for the ‘Unterwegs’ Category

Sunday At The Beach

27. September 2015

Zwar nicht an der Nordsee, dafür aber umso netter.

Rügen 2015

24. Juli 2015

Es war mein erster Trip nach Rügen, dafür aber sicher nicht der letzte. Was für eine fantastische Insel: viel Natur (natürlich auch der Kreidefelsen), interessante Bauwerke (Binz, Sellin, Prora) und ein bischen Ostalgie (ich habe noch nie einen nur zweistöckigen Plattenbau gesehen). Hier ein paar Eindrück und ja: das war ganz sicher nicht mein letzter Besuch auf der größten Insel Deutschlands.


lichtsicht – 3. Internationale Projektionsbiennale in Bad Rothenfelde

17. Oktober 2011

Zum dritten Mal nach 2007 und 2009 wird seit dem 01. Oktober in Bad Rothenfelde die 3. Internationale Projektionsbiennale veranstaltet. Man macht dort nichts anderes als bewegte Bilder auf die Schwarzdornwände der Gradierwerke zu projezieren. Eigentlich wollte ich mir das Spektakel in den letzten Jahren schon mal angeschaut haben, irgendwas kam aber immer dazwischen. Hier ein paar optische Eindrücke aus dem Kurpark in Bad Rothenfelde:



























Derzeit beginnen die Projektionszeiten um 19.30 Uhr, zum Ende des Monats um 19.00 Uhr und ab Mitte November um 17.30 Uhr. Und es lohnt sich einen kleinen Ausflug zu den Salinen zu machen. Die Installationen sind beeindruckend. Weitere Infos gibts es unter www.lichtsicht-biennale.de.

Alter Güterbahnhof

24. August 2010

Mein Hobby Fotografie kommt in den letzten Monaten definitv zu kurz. Mal hier ein Schnappschuss, mal da ein ausnahmsweise gut gelungenes Foto, das wars dann aber auch schon. Ein Objekt in Osnabrück steht schon seit einigen Jahren auf meinem Wunschzettel: der alte Güterbahnhof. Am vergangenen Sonntag haben die bessere Hälfte und ich den Weg dorthin angetreten.

Das Gelände ist sei Jahren stillgelegt, einige gastronomische Einrichtungen haben sich direkt am Eingang die grossen Grundstücks niedergelassen. Die Gebäude dienen seit Jahren als Kulisse für viele Fotosessions, ich habe schon zahlreiche Bilder von dort gesehen. Daher war ich umso neugieriger. Herausgekommen sind dabei folgende Fotos:




Das Betreten des Geländes ist natürlich verboten. Wer sagt denn, dass ich die Fotos selbst geschossen habe 😉 Auf der anderen Seite bin ich mir ziemlich sicher, dass sich ein Abstecher dorthin lohnt.

Loveparade 2010 – wer hat gepennt?

26. Juli 2010

Eigentlich sollte es ein lustiger Samstag werden. Saufen und Feiern. Im Klartext: Mit Freunden nach Duisburg fahren, ein paar Bierchen trinken und irgendwann abends wieder zurück (mit leichtem Rauschen durch die wummernden Bässe auf den Ohren). Also genau das Gleiche was ich 1999 und 2002 in Berlin erlebt hatte. Aber es sollte anders kommen.

Gegen 17.30 war ich am Duisburger Hauptbahnhof. Eine anscheinend gelassene Menschenmenge bewegte sich in allen Richtungen. Ich hatte mich dazu entschlossen die Eindrücke auf mich wirken zu lassen. Die Entscheidung war glaube ich sehr gut denn eine knappe halbe Stunde später erreichte mich die erste SMS in der von der Massenpanik die Rede war. Danach stand mein Handy nicht mehr still, viele erkundigten sich nach meinem Wohlbefinden (sofern sie denn durchgekommen sind, offensichtlich waren die Mobilfunknetzbetreiber nicht in der Lage Reservekapazitäten zu schaffen).

Da standen wir nun vor dem Hauptbahnhof und haben Schritt für Schritt per Handy versucht über die Ereignisse zu informieren. Wir haben mit vielen Leuten gesprochen und diskutiert, wir haben die zig Rettungswagen an der Strasse und die vielen Hubschrauber in der Luft gesehen. Von der Loveparade selbst haben wir nichts gesehen, ich wollte auch nichts davon sehen.

Gegen 21.00 Uhr wollten wir dann weg. Raus aus dem Trubel, raus aus der Stadt. Also die paar hundert Meter zurück zum Bahnhof. Dort hatte die Polizei den Eingang abgesperrt. Also ab in die Unterführung neben dem Bahnhof um auf der anderen Seite rein zu kommen. In der Unterführung war genug Platz, die Stimmung war relativ entspannt. Plötzlich staute die Masse. Ich konnte zunächst nicht erklären warum, es war aber ein Eingang zum Bahnhof, der ebenfalls abgesperrt war. So standen wir lockere anderthalb Stunden in einer Menschenmenge, die langsam aggressiver und hektischer wurde. Ich war im dritten Schwung Menschen, der in das Gebäude gelassen wurde. „Nur nicht umfallen“ war mein Gedanke, während ich in den Bahnhof förmlich geschoben wurde. Mir war verdammt mulmig…

Gegen 22.30 war ich dann im Bahnhof. Überall standen Polizisten, Feuerwehrleute und Notärzte. Und überall kauerten Menschen, die zusammengebrochen und teilweise auch verletzt waren. Da durch diese bescheuerte Absperrmassnahme unsere Gruppe auseinander gerissen wurde, blieb mir nichts anderes übrig als zu warten. Und der Duisburger Hauptbahnhof ist schön – wenn man auf alte Schimanski-Filme steht und in den 70ern hängengeblieben ist. Alle Toiletten waren geschlossen (Rücksprache mit einem DB-Mitarbeiter), die Bahnsteige rappelvoll.

Wir standen mit einem Teil der Gruppe an einem abgesperrten Seiteneingang. Immer wieder versuchten Leute über die Absperrung in den Bahnhof zu gelangen. Manche rutschten durch, manche wurden von der Bereitschaftspolizei zurückgeschickt. Ein Loveparade-Besucher wurde von einem Beamten ziemlich forsch angefasst und zurück geschubst. Da wir eh Langeweile hatten und auch den Rest warten mussten, haben wir den Polizisten gefragt warum er so grob reagiert. Antwort: „Ich komme aus Sachsen und bin seit über 25 Stunden auf den Beinen. Und das geht Sie gar nichts an was wir hier machen.“ Nett wie ich bin habe ich dann nach seinem Namen und seiner Dienstnummer gefragt, das hat er dann mit konsequentem Weghören und seinem Rücken quittiert. Erst als ich meine Kamera rausgeholt und ihn fotografiert habe, war er wieder gesprächsbereit. Er wollte dann nämlich meine Kamera beschlagnahmen und meinen Ausweis. Da ich rhetorisch nicht ganz auf den Mund gefallen bin und er sich immer noch weigerte mir Namen, Nummer oder Dienststelle zu nennen, habe ich ihm den Gefallen nicht erwiesen. Letztendlich kam dann ein Kollege (er gab sich selbst als Gruppenleiter aus), er hat mir die Gesetzeslage ruhig erklärt und mich gebeten ihm die Fotos zu zeigen bzw. ggf. zu löschen. Auf den Schnappschüssen war nichts zu sehen, der betreffende Kollege hat allerdings noch ne Standpauke bekommen. Ich dachte immer die Polizei sollte deeskalierend wirken.

Um 0.30 Uhr war unsere Gruppe wieder beisammen. Wir sind auf den Bahnsteig und haben dann irgendwann (1.30?) unseren Zug zurück bekommen (die Bahn hatte natürlich auch Verspätung). Wenn schon daneben dann auch bitte richtig.

Das Wochenende war gelaufen. Eine so schlechte Organisation allein nur im Umfeld (mehr habe ich nicht mitbekommen) habe ich in Berlin nicht erlebt. Wie kann man grosse Menschenmassen über einen zentralen Zugang auf ein Festivalgelände schicken? Ich rede hier nicht von 100.000 auf einem (teuren) Rockkonzert, sondern von einer kostenlosen Open Air-Veranstaltung? Wie kann man alle Menschen über einen Bahnhof an- und wieder abreisen lassen? Wer organisiert so einen Mist? Waren die Verantwortlichen nur besoffen? Ich kann nur hoffen, dass diese Tragödie lückenlos aufgeklärt wird. Menschenleben holt man dadurch natürlich nicht zurück, mein Respekt gilt allen die auf welcher Art und Weise auch immer mit den Opfern zu tun haben.

Wer auch immer letztendlich die Verantwortung zugewiesen bekommt, sollte nicht mehr ruhig schlafen dürfen. Wir leben in einem hochtechnisierten Land, in dem jeder Pfurz unter Vorratsdatenspeicherung fällt und in dem man sehr gläsern ist. Und da sind plötzlich Leute überfordert, die eine Grossveranstaltung organisieren wollen/sollen? Die Loveparade gibt es ja nicht erst seit drei Jahren und es dürfte klar sein, dass bei einer so zentralen Lage mit Millionen Besuchern gerechnet werden muss. Und dann schleusen die überbezahlten und vmtl. kommerzhungrigen Organisatoren eine so grosse Masse über wenige zentrale und zu enge Punkte? Unfassbar…

Und hier die Auflösung

21. Oktober 2009

Tja, es war wohl doch zu einfach. Oder die Leser dieses Blogs sind überdurchschnittlich gebildet (har har). Es war natürlich die Berliner Mauer die sich in das Bild gemogelt hat. Die Mauer gibt es glücklicherweise nicht mehr. An einigen Stellen zieht sich jedoch eine Linie aus Kopfsteinpflaster durch die Stadt. Hier kann man diese Linie noch einmal sehen (inkl. Auto eines Osnabrücker Kulturbanausen):

Zu meiner Verteidigung muss ich jedoch sagen, dass ich nicht absichtlich dort geparkt habe. Ich wollte eigentlich nur ein paar Fotos vom Checkpoint Charlie machen…

… und habe glücklicherweise um die Ecke in der Zimmerstrasse eine Parklücke gefunden. „Juhuuu, nicht weit laufen und scheisse, Parken kostet hier ja 50 Cent pro Viertelstunde.“ Da ich als männliches Wesen mit diesen beiden Gedanken total überfordert war, habe ich nicht auf den Boden geschaut. Auf dem Weg zurück zum Auto habe ich versucht zu rekonstruieren wo die Mauer eventuell gestanden hat. Dieses Schild gibt ja schon mal einen kleinen Hinweis:

Einige Meter hinter diesem Schild verläuft dann tatsächlich die Steinreihe im Asphalt. Man kann sie sogar bei Google Earth erkennen. Manche brauchen halt etwas länger…

Gewonnen haben also Huntress und Joos. Ähm… hab ich etwas verlost? Und wer hat den Eintrag dann so editiert dass ich nicht mehr lesen kann was ich verlost habe? Angesichts eines Skandals und Herrn Jauch im Nacken muss ich mir doch wohl ernsthafte Gedanken machen. Wenn Ihr wollt setze ich Euch auf die Gästeliste der nächsten Love Parade. Mailt mir einfach Eure Namen, das regel ich dann schon irgendwie…

Kleines Quiz

19. Oktober 2009

In der vergangenen Woche haben meine bessere Hälfte und ich Berlin besucht. 3 Tage mit Rucksack durch die Stadt laufen, Sehenswürdigkeiten knipsen und Fast Food futtern. Was man halt so macht in einer grossen Stadt, für deren Erkundung man eigentlich Wochen benötigt.

Im Rahmen einer Sehenswürdigkeiten-Knips-Tour habe ich mein Auto geparkt:

Auf diesem Foto versteckt sich ein historisches Element. Es ist allerdings unfreiwillig auf diesem Foto gelandet. Wer findet es? Nein, mein Auto ist es nicht 🙂

Amsterdam

5. August 2009

Nach einigen Jahren Pause war ich heute mal wieder in Amsterdam. Mein letzter Besuch war… ohje, das muss Ende der 90er Jahre gewesen sein. Dementsprechend wenig habe ich auch von der Innenstadt wiedererkannt. So ist z.B. der Hauptbahnhof (Centraal Station) bzw. der Vorplatz derzeit eine grosse Baustelle. Seit 2002 wird an einer Nord-/Süd-U-Bahn-Verbindung gearbeitet. Und es gibt viele weitere Gebäude die entweder neu hinzugekommen oder in den letzten Jahren verschwunden sind. Hier ein paar Bilder:


Dauert nicht mehr lange…


eine Gracht

noch eine Gracht

die gleiche Gracht (leichter Schwenk nach links)

Tretbootfahren bei den Preisen? Da ist in die Gracht pinkeln und erwischt werden billiger…

Kelly Family?


endlich mal nicht via Stream sondern über 95,7 MHz

Japan-Tag Düsseldorf

15. Juni 2009

Am vergangenen Wochenende fand in Düsseldorf der sog. „Japan-Tag“ statt. Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein deutsch-japanisches Begegnungsfest, welches seit 2002 einmal jährlich abgehalten wird.

Neben zahlreichen Infoständen und japanischen Spezialitäten gab es dort einige Bühnen mit japanischer Musik und Sport- bzw. Kampfkunstvorführungen. Die Veranstaltung endete mit einem grossen japanischen Feuerwerk. Nach Angaben des Veranstalters haben rund 850.000 Leute den Japan-Tag 2009 besucht. Hier ein paar optische Eindrücke aus Düsseldorf



Wirtschaftskrise? Ein Smart an der Kö


In Düsseldorf gibts offensichtlich wohl noch Hexen

Eine Schlange vor einer Eisdiele…

… aber das Warten hat sich gelohnt: Das sind zwei Kugeln.



Blick auf den Rhein




Lekker Abendessen

Lekker Altbier



Ein Schnappschuss vom Feuerwerk


Das Feuerwerk war absolut sehenswert. Etwa 25 Minuten lang wurden Raketen in die Luft geschossen. Sowas kann man nicht festhalten, sowas muss man eigentlich live gesehen haben.

Vor der Schweinegrippe hatte ich übrigens keine Angst. Etwa 70 Mitglieder der japanischen Gemeinde in Düsseldorf haben sich mit dem A (H1N1)-Virus infiziert. Im Vorfeld der Japan-Tage gab es Überlegungen die Veranstaltung abzusagen. Entsprechend viele Besucher sind auch mit einem Mundschutz durch die Gegend gelaufen. Da aber entsprechende Sicherheitsvorkehrungen bei den bestätigten Patienten getroffen wurden, war die Angst denke ich übertrieben.

DX-Ausflug in den Harz

1. Juni 2009

Wer sich hier mal ein wenig umgesehen hat, wird über Berichte vom einen oder anderen DX-Camp gestolpert sein. Auch am vergangenen Wochenende war ich wieder unterwegs. Dieses Mal hat es mich in den Harz in die Nähe von Braunlage verschlagen. Das Szenario ist bekannt: Man nehme einen Pavillion, ein paar Antennen und los gehts.


Im Harz lassen sich viele Signale aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen, Hessen und Bayern empfangen. Allerdings ist das UKW-Band durch viele Kleinsender (vor allem aus Thüringen) ziemlich vollgestopft. Während einer Wanderung vom Parkplatz „Kaffeehorst“ zur Skisprungschanze Wurmberg wechselten sich auf einer Frequenz teilweise drei Sender ab. Auf dem Weg zur Wurmbergschanze konnten wir den leider trüben Blick über den Harz geniessen.





Nein, das ist keine Fotomontage

Der ehemalige Todesstreifen unterhalb des Wurmbergs

Das UKW-Band im Tal war zwar nicht ganz so vollgestopft wie auf dem Weg zum Wurmberg. Trotzdem gab es viele Frequenzen auf denen mehere Sender zu empfangen waren. Hier schon ein kleiner optischer Eindruck: